Sicherheitsforscher haben letztes Jahr bereits eine enorme Sicherheitslücke entdeckt – diese steckt ausgerechnet in Prozessoren und kann nur umständlich per Software umschifft werden. Wir haben die Situation jetzt ein paar Tage lang beobachtet und wollen wirklich nur in aller Kürze zusammenfassen:

  • es handelt sich insgesamt um drei zusammenhängende Lücken
  • die schwerwiegendste betrifft scheinbar nur Intel-CPUs
  • trotzdem ist fast jeder Prozessor seit 1995 in der einen oder anderen Weise verwundbar

Die Behebung des Fehlers soll in erster Linie durch die Betriebssysteme geschehen. Dabei kann aber auch als unangenehmer Nebeneffekt ein deutlicher Leistungsschwund einstellen. Je nach Anwendung fällt dieser unterschiedlich aus, von einem Prozent bis zu fünfzig Prozent ist (theoretisch, aber selten) alles möglich.

Mehr Informationen gibt es zum Beispiel bei Heise.

UPDATE vom 10.01.18: Antivirensoftware muss für die Windows-Updates kompatibel gemacht werden. Wer inkompatible AV-Lösungen einsetzt, bekommt die entsprechenden Updates nicht. G-Data hat beispielsweise bereits Anpassungen veröffentlicht.

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